Metrop Dünger, Postbus 169, 3400AD IJsselstein, Niederlande.
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Metrop Dünger

Metrop Pflanzen Stimulator


Pflanzen Dünger


Pflanzen Düngemittel


Metrop

Hydroponisch Wachstum info, Wissenschaften.

Wachsen informationen für ein bessere Anbau Ernte.

PH Schema.


Der PH-Wert eines Mediums ist ein sehr wichtiger, aber auch ein Faktor, bei dem die meisten Fehler gemacht werden.
Eine Pflanze nimmt die Elemente durch Wasser auf. Es ist darum wichtig, das die Elemente sich im Wasser auflösen können um eine optimale Aufnahme durch die Pflanze zu erzielen.
Dies ist vom PH-Wert des Elements abhängig.
Der beste PH-Wert für jedes Medium liegt zwischen 5,4 und 6,0.


Wurzel Ph Schema
PH Schema.
Die Verfügbarheit der Düngeelemente ist abhängig vom PH-Wert.
Die Bandbreite zeigt die Aufnahmefähigkeit an.

Wenn zum Beispiel der PH-Wert zu hoch ist, würde Phosphor, Mangan und Bor in viel geringerem Maß aufgenommen und das führt nach einiger Zeit zu einem Mangel dieser Elemente und zu einer Verbrennung des Blattes aufgrund des Überflusses im Medium ( bei jedem Bewässern wird von neuem gegeben und gestapelt).

Wenn der PH-Wert zu niedrig ist, werden fast alle Elemente nicht mehr optimal aufgenommen und das hat zur Folge, dass schnell Mangel entsteht und danach wieder Verbrennung des Blattes.

Der PH-Wert muss im Medium gemessen werden, nicht im Fass oder Drainagewasser.

PH messen.
In Hydro- oder NFT Systemen kann dies am besten gemessen werden, in dem man mit einer Spritze dem Medium Wasser entnimmt uns dies dann misst.

Bei Erde und Kokos wird mit einem speziellen Erdmesser gemessen Wenn Sie hierüber nicht verfügen, können Sie auch eine halbe Stunde nach dem Bewässern ein wenig nasses Material aus dem Topf in die Hand nehmen und den PH-Messer hier hinein drücken. Wenn Sie die Erde zusammenkneifen, wird etwas Flüssigkeit freigesetzt und hierdurch können Sie exakt den PH-Wert von Erde oder Kokos feststellen.

Der PH-Wert ist abhängig von der Bufferqualität des Mediums und vom Wasser (Gehalt an Bikarbonat).
Ist der Buffer voll oder verbraucht wechselt der PH-Wert schnell nach hoch oder niedrig.

Viele Probleme können einfach gelöst werden in dem man einen neuen Buffer einsetzt.
AZ Graskalk eignet sich hierzu sehr gut, achten Sie aber darauf, dass zuviel hiervon den PH-Wert zu sehr erhöht.


Helligkeit / Dunkelheit / Hormone.

Das Verhältnis zwischen Licht und Dunkelheit (Tag und Nacht) nennen wir Photoperiode. Die Blüte setzt ein wenn die Tage kürzer werden. Wachstum und Blüte der Pflanzen wird von einem Hormon (Phytochrom) beeinflusst.
Dieses Hormon wird Tag und Nacht von der Pflanze hergestellt, aber tagsüber auch durch das Licht wieder abgebaut.
Das Hormon gewinnt Oberhand sobald die Pflanze 12 von 24 Stunden im Dunkeln steht und sorgt dafür, dass die Pflanze zur Blüte kommt.
Der geringste Lichteinfall in dieser Dunkelperiode kann zu Blühstörungen oder sogar zum Blühstopp führen.
Es ist darum wichtig in der Dunkelperiode den Raum nicht zu betreten, auch nicht mit einer Taschenlampe.

Wenn Sie das Licht 18 Stunden anlassen, wird das Hormon nie die Oberhand bekommen und die Pflanze bleibt immer im vegetativen Stadium.

Licht ist auch wichtig für die Energie.

6H2O + 6CO2 -- Licht à C6H12O6 + 6O2

Einfach gesagt:
Wasser + Kohlenstoff = Licht à Energie

Je mehr Licht desto mehr Energie kann die Pflanze herstellen, vorausgesetzt dass genug Wasser Und CO2 vorhanden ist.

Ein Trick mancher Züchter ist es in den letzten 2 Wochen der Blüteperiode das Licht von 12 auf 14 Stunden zu erhöhen. Die Pflanze hat dann ausreichend Blühhormone aufgenommen um weiter zu blühen aber bekommt 2 Stunden länger Licht (also mehr Lumen) um Energie aufzubauen (und 2 Stunden weniger Dunkel um Energie abzubauen).


EC.

EC steht für Electric Conductivy (mS/Liter) und hiermit wird die Dosis (brauchbarer und unbrauchbarer) Salze im Wasser gemessen.
Der EC-Messer misst einfach die Menge des elektrischen Widerstands und das erklärt auch, warum ein Medium wie Erde „nass“ sein muss wenn man misst.

Ein EC-Messer misst die totale Summe aller Nährsalze.
Ein EC von 0,1/100L einer Düngermarke muss deshalb auch nicht denselben Nährwert haben als ein EC 0,1/100L einer anderen Marke.

Die meisten billigeren Dünger enthalten viele Elemente wie Chlorid, Kadmium und anderen Unrat. Diese Salze misst der EC-Messer alle mit.

Züchter, die ihre Pflanzen auf Gewicht Züchten, probieren deshalb die Pflanze so viel wie möglich Salze (Baustoffe) aufnehmen zu lassen um ein größeres Gewicht zu erreichen.

Diese Salze müssen allerdings verfügbar und Aufnehmbar sein und am Besten so ausbalanciert, das sie einander stimulieren um aufgenommen zu werden.

Das kann man in Hydro oder NFT Systemen am Besten messen, in dem man dem Medium mit einer Spritze etwas Wasser entzieht und dann misst.
Bei Erde oder Kokos kann man am Besten das Medium mit destilliertem Wasser in einem Becher mischen und nach der Einwirkung messen.
Man kann es auch mit Leitungswasser machen, aber das Ergebnis ist natürlich ungenauer.


Wachstum Temperatur / Energie.

Temperatur ist ein sehr wichtiger, bestimmender Faktor.
Wenn die Temperatur nicht richtig ist, wächst die Pflanze schlecht oder gar nicht.

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die beste Temperatur für jede Pflanze 24° bis 26° Celsius in Blattnähe ist um maximalen Wuchs und Blüte bei Tag und Nacht zu erreichen.

Tagsüber produziert die Pflanze Energie um zu wachsen (Assimilation) und nachts verbraucht die Pflanze Energie um zu wachsen (Atmung).

Die Kunst des Züchtens besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Pflanze tagsüber möglichst viel Energie produziert und nachts möglicht wenig verbraucht.

Man kann dies tagsüber stimulieren durch etwas mehr CO2 und Lumen (Licht) zuzufügen und die Verdampfung unter dem Blatt durch Luftzirkulation zu stimulieren (bei ausgewachsenen Pflanzen).
Aufpassen, dass die Verdampfung nicht zu hoch ist.


Wachstum temperaturkurve
Pflanzen Temperatur
Wachstum temperaturkurve
Energie / Temperaturkurve
Assimilation Atmung Wuchs

Das größte Wachstum entsteht wo das „Loch“ zwischen Assimilation und Atmung am größten ist.
Sollte es tagsüber jedoch 27 ºC sein kann man um ein optimales Wachstum zu erreichen nachts den Unterschied von 3º C nach unten bringen auf 21 ºC.
Die Temperatur sollte aber niemals unter 20 ºC liegen, denn dann wird der Transport von Phosphor schwierig.


Booster / Stimulatoren.

Stimulatoren, oft auch Booster genannt, haben fast alle dieselbe Wirkung und zwar durch freie Aminosäuren.
Vereinzelt werden auch noch Hormone darin verarbeitet, aber die Basiswirkung beruht immer auf Aminosäuren.

Aminosäuren entstehen durch Fermentierung, Hydrolyse oder durch die komplizierte Biosynthese.

Viele Aminosäuren aneinander ergeben eine Helix (Spirale). Ein Helix dringt durch die Zellwand nach innen, muss aber kleiner sein als 1500 Dalton (Art Längenmass) um durch die Zellwand durchdringen zu können.

Die Helix kommt bis im Zellkern, in dem sich die DNA befindet. DANN Strukturen sind alles kleine Schalter, bei dem jeder Schalter eine eigene Funktion hat.
Funktionen wie zum Beispiel Stärke, Breite, Länge, Farbe, Anzahl Spaltöffnungen u.s.w. des Blattes bis hin zur Form der Pflanze unter- und oberhalb der Erde.
Eine Pflanze hat immer Stress, sicher wenn es sich um einen Klon einer Mutterpflanze, die wieder und wieder geschnitten wird und sich wieder erholen muss, handelt.
Das Stresssymptom ist auf seinem Höhepunkt auch an den Blättern zu erkennen, z.B. bei Fingerblättern kann es zum Fehlen einiger Finger führen.

Bestimmte Aminosäuren, die zusammen eine Helix formen sind genau wie ein Schlüssel, der nur auf einen DANN Schalter passt und diesen wieder einschalten kann. Eigentlich sind es „Stress“Beseitiger, die für einen optimalen Wuchs und eine optimale Blüte sorgen.


Amino Pflanzen Stimulator
Metrop AminoBloom Blütestimulator

>Fermentierung / Hydrolyse<
Fermentierung und Hydrolyse haben als Nachteil eine eingeschränkte Anzahl der verschiedenen Helixe und deshalb eine Einschränkung der Funktionen. Der Inhalt kann nicht verändert, sondern nur verdünnt werden. Verdünnen wird deshalb auch massenhaft durchgeführt, manchmal in einem solchen Ausmaß, das die Produkte keine Wirkung mehr haben.

Diese so genannten organischen Produkte sind vielfach auch durch Unreinheiten verschmutzt, wie z.B. Schwermetalle, die toxisch und biologisch gefährlich für Pflanze und Mensch sind und enthalten manchmal sogar die Krankheit BSE Rinderwahnsinn).

Ein anderer Nachteil ist, dass Amino-Helixe aus Fermentierung und Hydrolyse länger sind als 10.000 Da. Hierdurch dauert die Aufnahme der Helixe wesentlich länger, weil die Pflanze die Helixe erst mittels Enzymen verkleinern muss.

>Biosynthese<
Vorteil der Biosynthese ist es, die Anzahl der verschiedenen Helixe und damit die Funktion verändert und vermehrt werden kann. Ein Produkt das durch Biosynthese hergestellt wurde, stimuliert dann z.B. nicht nur die verschiedenen Wurzelfunktionen, sondern auch die Produktion von Hormonen und die Entwicklung von Blatt und Stamm.

Diese Amino-Helixe sind außerdem frei von Unreinheiten und Krankheiten, also besser für die Gesundheit von Mensch und Pflanze.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Amino-Helixe der Biosynthese nur 700 Da lang sind und unmittelbar von den Zellen aufgenommen werden können und unmittelbar Wachstum und Blüte stimulieren.

Der Nachteil der Biosynthese besteht darin, dass Herstellung und Technik schwierig sind, wodurch diese Produkte oft nur schwer erhältlich sind.


Metrop AminoBloom Blütestimulator
AminoRoot Biosynthese Wurzel Stimulator / Wachstum Stimulator
AminoBloom Biosynthese Blüte Stimulator.

Kalzium.

Neben Stickstoff, Phosphor und Kalium ist Kalzium der viertwichtigste Düngestoff für eine Pflanze.

Kalk im Medium bringt, durch die Verdrängung der Ionen, viel Nahrung in den Bereich der Pflanze. Außerdem fördert Kalk die Zersetzung der organischen Stoffe, wodurch ebenfalls viele nährende Elemente freigesetzt werden.
Der Ernteertrag wird also nach einer Kalkzugabe stark steigen, aber das Medium wird nur scheinbar fruchtbarer. In Wirklichkeit verarmt das Medium, weil die Pflanze mehr Nährstoffe aufnimmt.
Durch schlichtweg mehr zu düngen, wird dieses Problem aber gelöst und das Resultat ist ein noch bessres Ernteertrag.

Kalzium für eine Pflanze unentbehrlich. Es bindet Säuren, die die Pflanze vergiften würden, unter anderem die Oxalsäure (Kleesäure) und Kalzium befinden sich zusammen mit Eiweiß in einer bestimmten Verbindung in der Zellwand.
Wenn die Pflanzen zuwenig Kalzium enthalten, bilden Sie lange, schwache Stängel. Auch die Blätter sind dann schlapp und die Wurzelentwicklung ist mäßig.

Für den Aufbau von Kalzium und Eiweiß benötigt die Pflanze allerdings Bor, das diese Elemente wie ein Maurer in die Zellwand einmauert.
Allerdings muss der PH-Wert des Mediums niedriger als 6.0 sein weil Bor sonst nicht oder nicht gut aufgenommen werden kann.


Metrop Calgreen stärkere und schwere Pflanze

Weil Kalzium und Eiweiß mit Hilfe von Bor (ergibt Vitamin B12) die Pflanzenzellen stärkt, ist das Ergebnis eine stärkere Pflanze, die weniger anfällig ist für Schimmel und Fäule und einen schwereren Ernteertrag hat.

Calgreen macht stark und schwer!


Buffer.

Die Kolloiden (Buffer) fangen diesen Fehler zum großen Teil auf, indem sie viele dieser Ionen festlegen. Diese verschwinden dann aus der Bodenfeuchtigkeit, wodurch diese vor einem Übermaß an Salzen geschützt wird. Dieses Übermaß würde einen nachteileigen Einfluss auf die Zellfeuchtigkeit der Wurzelhaare haben. Das Wasser würde der Zellfeuchtigkeit durch die größere Konzentration der Ionen außerhalb der Zellen (Osmosegleichgewicht) entzogen werden. Dies dauert an bis ein Gleichgewicht der Salze innerhalb und außerhalb der Zellen entstanden ist.
Dieser Wasserentzug nennt man auch: “Verbrennung der Blätter oder der Pflanze“.

Billige Dünger kosten neben einer niedrigeren Ernte auch viel mehr Geld und Arbeit für Erneuerung des Mediums.


Copyright Metrop Hydroponics 2004


Luftfeuchtigkeit.

Die relative Luftfeuchtigkeit RL benutzen wir als Einheit um dies zu messen und zu regeln.
Trockene Luft verschnellt die Verdampfung der Feuchtigkeit aus dem Blatt und sehr feuchte Luft verlangsamt das.
Eine Pflanze muss immer ein wenig Wasser verdampfen, damit die Pflanze wieder Raum bekommt neues Wasser mit darin aufgelösten Nahrungsstoffen aus dem Medium aufzunehmen.

Ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch, wird die Pflanze auf Dauer nur wenig wachsen.

Kleine Stecklinge haben noch wenige Wurzeln und können also nur wenig Wasser aufnehmen.
Um einen Steckling in den ersten 3 Wochen sehr schnell wachsen zu lassen muss die Luftfeuchtigkeit etwa 80 % betragen.
Dann bis etwa zur 6. Woche ist die optimale RL 60%. In der 7. Woche und danach wird die RL weiter erniedrigt, jedoch nicht niedriger als 40%.
Unter 40 % wird die Verdampfung sehr hoch und wird es für die Pflanze sehr schwierig rechtzeitig genügend neue Feuchtigkeit aufzunehmen.
Die Pflanze reagiert hierauf indem sie ihre Poren schließt wodurch es zum Stillstand des Wachstums und der Blüte kommt.
Ein Stillstand geht immer zu Kosten des Ertrags.

Wichtig ist auch die Temperatur der Luftfeuchtigkeit. Es gibt Systeme, die einfach kaltes Wasser in die Luft blasen.
Diese kalte Feuchtigkeit wird natürlich das Wachstum verzögern. Am Besten kann lauwarmes Wasser verwendet werden.
Hobbyzüchter, die keinen Luftbefeuchtiger besitzen, können am Besten in den ersten 6 Wochen die Blätter regelmäßig vernebeln.


Copyright Metrop Hydroponics 2004


Kohlensäure (Kohlendioxid) CO2.

In der Luft kommt Kohlenstoff als Kohlensäuregas (CO2) vor.
Es wird in die Luft gebracht durch die Atmung von Pflanzen und Tieren und durch Zersetzung oder Verbrennung von organischen Stoffen.
Die Pflanzenkunde lehrt, dass aus CO2 und Wasser Zucker aufgebaut wird. Hieraus können wieder Stärke, Fett, Zellstoff und andere Stoffe entstehen.
Auch Eiweiß enthält Kohlenstoff.
So wird es verständlich, dass Kohlenstoff manchmal bis zu 50% des trockenen Stoffs der Pflanze ausmacht. Für den Aufbau der Pflanze ist Kohlenstoff also ein wichtiges Element. Die Luft enthält 0,03% Kohlensäuregas. Dieser geringe Gehalt ist aber ausreichend.

6H2O + 6CO2 -- Licht à C6H12O6 + 6O2

Einfach gesagt:
Wasser + Kohlenstoff –- Licht à Energie

Je mehr CO2, desto mehr Energie kann eine Pflanze produzieren, vorausgesetzt es ist genug Wasser und Licht vorhanden. Züchter, die einen großen Unterdruck schaffen (große Absauger – kleiner Einlass), bekommen durch die dünne Luft immer kleinere Pflanzen als wenn sie für einen besseren Luftdruck sorgen würden.


Copyright Metrop Hydroponics 2004


Rhizo-Bakterien und Schimmel.

Mit Hilfe des Bodenlebens können Pflanzen einen gesunden und natürlichen Widerstand gegen Krankheiten und Schädlinge aufbauen.

Bakterien werden in gute und schlechte Bakterien, den so genannten Rhizobakterien, eingeteilt.

Rhizobakterien wiederum kann man in 3 Gruppen einteilen.
1.Stickstoffbindende Bakterien
2.Phosphatfreisetzende Bakterien
3.Hormonproduzierende Bakterien

Wurzeln stoßen Zucker aus und Zucker zieht Bakterien an. Es ist sehr wichtig, dass die Rhizobakterien den schlechten Bakterien gegenüber in der Überzahl sind um Krankheiten vorzubeugen und der Pflanze Nahrung zur Verfügung zu stellen.
Das geht am einfachsten indem man der Pflanze jede Woche diese Bakterien zuführt. Ein beikommender Vorteil der Rhizobakterien in der Nähe der Wurzeln ist es, das sie einen schlechten pH in den richtigen pH umwandeln können.

Wurzeln können maximal 10% eines Topfes füllen, mehr ist nicht möglich. Man kann allerdings die Kapazität dieser Wurzeln mit Wurzelschimmeln ( den so genannten Mycorrhizaschimmel) stark vergrößern.
Weil diese Schimmeldrähte oder Hyphen viele Meter aus den Wurzeln herauswachsen und mikroskopisch dünn sind, können sie Stellen erreichen, die die Wurzeln niemals erreichen können.
Der Wurzelstock der Pflanze wird hierdurch hunderte Male größer als bei Pflanzen, die ohne die Schimmeldrähte auskommen und sich mit wenig Zucker begnügen müssen. Die Schimmeldrähte scheiden einen Teil des Zuckers, den sie selbst nicht brauchen, wieder aus und und das zieht die vorhandenen Rhizobakterien auch wieder an. Weil die Rhizobakterieen rund um die Schimmeldrähte anwesend sind, was die Nahrungsaufnahme wieder fördert, bekommt der Boden auch den richtigen pH.

Allerdings kann ein flüssiges Bakterienpräparat nicht lange bewahrt werden weil Bakterien zum Überleben Zucker benötigen. Ohne Zucker können Bakterien nur 3 Tage leben.
Mit Zucker würde ein flüssiges Präparat allerdings innerhalb kurzer Zeit (Bakterien teilen sich) aussetzen und könnte die Flasche sogar explodieren.
Wenn der Zucker verbraucht ist, sterben die Bakterien ab.
Deshalb findet man im Land- und Gartenbau nur selten flüssige Bakterien- oder Enzymprodukte (oder es handelt sich um Fake-Produkte).